Überspringen zu Hauptinhalt

Die Rostocker Marienkirche und ihre Orgeln

St. Marien ist die Hauptkirche der Universitäts- und Hansestadt Rostock.

Erstmals erwähnt wurde sie im Jahr 1232. Seit 1265 ist sie als Ratskirche der Stolz der Bürgerschaft. Große Anstrengungen wurden unternommen, um die Kirche prächtig auszustatten, damit Rostock im Vergleich der Ostsee-Städte einen würdigen Platz einnimmt. Die wertvollsten Ausstattungsstücke sind die Bronze-Tauffünte von 1290 und die Astronomische Uhr von 1472. Eine erste Orgel wird 1452 erwähnt, und seit 1593 lenken Orgeln an der Westwand der Kirche die Blicke aller Besucher auf sich.

Allgemeines zu Kirche und Orgel:

Die Marienkirche

Die Rostocker Marienkirche ist die zentrale Kirche der Stadt. Eine erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1232.

Orgeln vor 1770

Die erste Erwähnung einer Orgel in St. Marien datiert aus dem Jahr 1452. Über das Instrument ist nichts Genaueres bekannt.

Die große Orgel ab 1770

Der gewaltige Barockprospekt der Marienorgel wurde 1770 von dem Rostocker Orgelbauer Paul Schmidt vollendet.

Die Marien-Organisten als Komponisten

Der ganz große Name fehlt, aber die Musiker an St. Marien veröffentlichten zahlreiche Werke

Die Marien-Orgel als technisches Wunderwerk

Jede Orgel ist auch eine gewaltige Maschine:

Die einzelnen Abschnitte der Orgelgeschichte:

Orgeln 1452-1765

1452 erste Erwähnung einer Orgel. 1590-1593 baut Heinrich Glowatz eine große Orgel (III/52-54) an der Westwand der Kirche.

Die Schmidt-Orgel von 1770

Im Jahr 1766 wurde der Rostocker Orgelbauer mit dem Neubau der Großen Orgel der Marienkirche beauftragt. Vorausgegangen waren ein Entwurf mit 59 Registern im Jahr 1765 und die Abnahme der Glowatz-Orgel.

Die Marx-Orgel von 1793

Nachdem schon bald die Mängel der Schmidt-Orgel erkennbar wurden, erhielt der Berliner Orgelbauer Julius Ernst Marx den Auftrag für einen Umbau der Großen Orgel.

An den Anfang scrollen